Zukünftige Entwicklung von Eibensbach

als Stadtteil von Güglingen

 

diese Ausschau ist nicht als eine Glosse zu verstehen, sondern sehr Ernst gemeint !

 

Stand: 15.11.2017 13:12:32

www.nachtwaechtervoneibensbach.de

 

Der "Nachtwächter von Eibensbach" war im industriellen Management lange Jahre tätig und versteht auch die Interessen einer prosperierenden Industrie.

 

Bürger im Umfeld eines Industrieunternehmens haben zwangsläufig, wenn sie in direkter Nachbarschaft ueinander leben, nicht die gleichen "Ziele".

 

Gemeinsam kann man sicherlich zu einem Konsens kommen. Den Bürger aber, als notwendiges Übel, außen vor lassen und übergehen gehört meines Erachtens nicht mehr zu einer fortschrittlichen Unternehmenskultur.

 

 

 

Gedanken des "Nachtwächter von Eibensbach" zur zukünftigen Entwicklung des ehemaligen Dorfes Eibensbach und jetzigen Stadtteils von Güglingen

Natürlich will der Nachtwächter das "Zeitrad" nicht zurückdrehen. Aber es ist durchaus legitim, die Frage zu stellen, was haben wir vom ehemaligen Dorf Eibensbach verloren und dafür als Stadtteil von Güglingen gewonnen?

Unser Dorf und jetziger Stadtteil von Güglingen soll und muss sich weiterentwickeln. Aber in einem positiven Sinn für die Firma und auch für seine Dorfbewohner. Ein intaktes "Firmengründerdorf", das nach außen hin für sich und den Erfolg seiner Firma wirbt. Ein ehemaliges Dorf und Stadtteil von Güglingen, um das die Bewohner beneidet werden? Oder ein notwendiges Übel für die Firma?

 

Schwerlastverkehr in der Michaelsbergstraße und Güglinger Straße

Ein neuralgischer Punkt, der dabei zu lösen wäre: Der "Nachtwaechter von Eibensbach" ist der Meinung, dass ohne Zustimmung der Fa. Layher im "Dorf Eibensbach" nichts geht. Deshalb wünscht er sich, dass die Fa Layher jetzt mit dazu beiträgt, dass die beiden Durchfahrtsstraßen, die Güglinger Straße und die Michaelsbergstraße, die weiterhin durch den Schwerlastfernverkehr per Navigationsgerät genutzt werden, wieder dorfgerecht zurückgebaut werden können.

  

Aufnahme vom 1. Februar 2012, Ochsenbacher Straße                      Aufnahme vom 18. Januar 2013, Ochsenbacher Straße

Das Rangieren dieser sich verfahrenden, ortsunkundigen Fahrer der Schwerlastfahrzeuge mit Anhänger, auch in der Nacht, am Kreuzungspunkt Ochsenbacher Straße, Güglinger Straße und Michaelsbergstraße, könnte dadurch verhindert werden. Aber nicht nur das geschieht an dem "Rangierplatz". Es werden auch Autos beschädigt und ohne anzuhalten weitergefahren, wie die beiden nachfolgenden Bilder vom 16.Februar 2011 an einem Beispiel zeigen.

Die Beschädigungen wurden vom Polizeiposten Güglingen aufgenommen und von dort an die Polizei Lauffen weitergeleitet. Der verursachende Lastwagen - das es ein Lastwagen war, zeigt die Höhe der Beschädigungen, so die Polizei - konnte nicht ermittelt werden. Beispielschaden an einem Auto: knapp 900 € Reparaturkosten durch die Fa. Carglass.

 

 

Bilder vom 16.Februar 2011

Heute sagt man: Nehmt euere Auto nachts von der Straße, wenn diese nicht beschädigt werden sollen. So gewollt?

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1977:  Anbindung Michaelsbergstraße an die Durchfahrt Güglinger Straße und Ochsenbacher Straße in Richtung Güglingen und Ochsenbach.

 

In der Zwischenzeit wurde die Straßenführung geändert. Die Ochsenbacher Straße endet am Werkstor der Fa. Layher, Personaleingang. Über die Ortsumgehung Eibensbach fährt man jetzt nach Ochsenbach und zur Anlieferung für die Fa. Layher.

 

2012: Anbindung Ochsenbacher Straße - Zufahrt zur Fa. Layher an die Durchfahrtsstraße Güglinger Straße in Richtung Güglingen und Michaelbergstraße in Richtung Cleebronn, Frauenzimmern.

 

Diese Kreuzung jetzt, Oktober 2012, nach der Reparatur der Wasserleitung ( dunkler Asphalt ) in der Michaelsbergstrasse.

Es wirkt geradezu provozierend für die Anwohner, wenn diese heute nochmals den Bericht, anfangs der neunziger Jahre, aus der Zeitung des Handels- und Gewerbeverein e.V. lesen und dieser dort getestete Zustand durch die neu geschaffene Ortsumfahrung keine sichtbare Änderung erfährt.

Heute freuen sich die Kilometer, Sprit und Autobahngebühren sparende LKW-Überlandfahrer über ein gut ausgebautes Land- und Ortsstraßennetz. Das nachfolgende Bild gibt dazu - obwohl sicherlich nicht so gemeint - noch Hinweise.

  Quelle: Wegweiser der Stadt Güglingen, März 2008

Redakteur Rolf Muth, Heilbronner Stimme, schreibt in seinem Artikel vom 15. Dezember 2012 über Meimsheim, Stadtteil von Brackenheim: "Verkehrsprobleme sind nicht vom Tisch" unter anderem:

Textquelle: HST vom 15.12.2012

Der Nachtwächter kennt das Gegenargument, das kommt:" Ja, wo sollen diese Fahrzeuge dann fahren ?". Er behauptet auch nicht, dass das Zabergäu "heimlich" für den Schwerlastverkehr erschlossen werden soll. Er ist aber überzeugt, dass immer mehr Bürger Engagement zeigen, und diese Entwicklung nicht schweigend mittragen wollen. Gemeinsam können wir uns eine Stimme verschaffen, die gehört wird. Unsere gewählten Kreisräte werden hier sicher nicht abseits stehen,  denn Sie bekommen ja auch zur nächsten Wahl 2014 wieder unsere Stimmen. Oder etwa nicht?

Der "Nachtwächter von Eibensbach" sagt: Wenn die derzeitige Landesregierung die Umgehungsstraße, die L1103 blockiert und damit auch indirekt die Neugestaltung der Güglinger Marktstraße verhindert, dann warten wir auch in Eibensbach bis zum Nimmerleinstag, dass unsere beiden Durchgangsstraßen, dorfgerecht zurückgebaut und saniert werden. Sind wir, Eibensbacher, Firma und Einwohner, unseren Altvorderen nicht verpflichtet, dass das, was sie in Generationen aufgebaut haben, zu bewahren? Wenn wir uns für das Dorf Eibensbach und Stadtteil von Güglingen einsetzen, dann, so glaubt der "Nachwächter", würden junge Familien auch in den genannten Straßen und im Ortskern wieder wohnen wollen.

Es ist bestimmt nachdenkenswert, wenn in der Michaelsbergstraße und der Güglinger Straße heute fast nur noch ältere Menschen wohnen. Was wird, wenn diese älteren Menschen, die noch ein dörfliches Zusammengehörigkeitsgefühl haben, nicht mehr sind ? Was passiert mit ihren Häusern, in denen früher Generationen der jeweiligen Familien wohnten und die ein Stück Alt-Eibenbach dokumentieren ?  Gibt es  "Junge Familien", die trotz der vorhandenen Verkehrsituation in den beiden Straßen die vorhandene Bausubstanz liebevoll pflegen und restaurieren wollen? Wo wohnen heute Junge Familien in Eibensbach?: Seit Jahren kann man bereits täglich die "Völkerwanderung" der Eibensbacher Jugendlichen von der Bushaltestelle Marienkirche in der Michaelsbergstraße in das Neubaugebiet von Eibensbach hin und zurück beobachten.

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Textquelle: Heilbronner Stimme vom 8.10.2012

Was wird uns die Zukunft zum Thema Bushaltestelle und auch zum Thema Lärmschutz in der Ortsdurchfahrt Eibensbach bringen? Der "Nachtwächter von Eibensbach" glaubt fest daran, dass unsere gewählten Kreisräte dieses Problem auch kennen.

 

 

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