Zukünftige Entwicklung von Eibensbach

als Stadtteil von Güglingen

 

diese Ausschau ist nicht als eine Glosse zu verstehen, sondern sehr Ernst gemeint !

 

Stand: 12.07.2015 00:11:04

www.nachtwaechtervoneibensbach.de

 

 

Der "Nachtwächter von Eibensbach" war im industriellen Management lange Jahre tätig und versteht auch die Interessen einer prosperierenden Industrie.

 

Bürger im Umfeld eines Industrieunternehmens haben zwangsläufig, wenn sie in direkter Nachbarschaft ueinander leben, nicht die gleichen "Ziele".

 

Gemeinsam kann man sicherlich zu einem Konsens kommen. Den Bürger aber, als notwendiges Übel, außen vor lassen und übergehen gehört meines Erachtens nicht mehr zu einer fortschrittlichen Unternehmenskultur.

 

 

Vorab, ein Blick in die Vergangenheit: Das ehemalige Dorf  Eibensbach und jetziger Stadtteil von Güglingen. Eine analytische Betrachtung von 1975 -2015
 

Ausblick, - oder wohin wird das führen, was wird daraus? :

Werden später die leer stehenden Häuser in der Michaelsbergstraße und Güglinger Straße bis zu ihrem endgültigen Abbruch, genau so, wie seit Jahren in der Güglinger Marktstraße, "abgewohnt" ? Die Vision des "Nachtwächters von Eibensbach": Es besteht die Gefahr des Güglinger "Marktstraßensyndroms".  Ob es eine Lösung ist, in der Güglinger Straße Mietskasernen zu etablieren, wird die Zukunft zeigen. Es ist aber eine Alternative für den Schwerlastverkehr der durch diese Straße rollt, denn abhängig beschäftigte werden sich dagegen nicht wehren.

Ob es aber eine qualifizierte, durchdachte Stadtteilplanung ist, wagt der "Nachtwächter von Eibensbach" zu bezweifeln.

Für unsere Weltfirma Layher ist, verständlicher Weise, jedes Mittel recht, das ihren Interessen  entgegenkommt. Tatsachen vorher schaffen, die dann nicht mehr rückgängig gemacht werden können, hat Eibensbach in der Vergangenheit bereits reichlich erlebt

Zwischen Planung und Realisation einer stadtteilgerechten Planung liegt ein unendlich langer Zeitweg. Besonders wenn man an der Realisation, möglicherweise, keine Ambitionen hat oder der Konfrontation mit einer starken Interessengruppe aus dem Wege gehen will. 

Und so hofft der Nachtwächter, dass Planungsbilder auch einmal Wirklichkeit werden. Denn die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.

dorfgerechter Zurückbau durch Reduzierung der Straßenbreite mit zusätzlichen Parkplätzen und Bäumen?

Auch wenn die jetzigen Geschäftsführer der dritten Generation in der Weltfirma Layher nicht mehr im Ortsteil Eibensbach wohnen und somit vielleicht das örtliche Geschehen nicht so hautnah mitbekommen, wie ihre Vorgänger einst, verfolgen sie sicherlich die dörfliche Entwicklung.

Die Großmutter des "Nachtwächters von Eibensbach" sagte einmal zu ihm: "Friedrich, hüte Dich davor, folgendes Sprichwort zu akzeptieren: "Was frag' ich viel nach andern, wenn ich nur hab' ". Und ein weiteres Sprichwort fällt mir ein, wenn ich manches bei meinem Rundgang in der Güglinger Straße ansehe: Wie der Herr, so das Gescherr".

Ich kann mir nicht helfen, aber es geht mir hier, bei meinem Versuch die Eibensbacher Geschichte und die mögliche Eibensbacher Zukunft zu beschreiben, nicht aus dem Kopf.

 

Wie sagte Dr. Angerbauer in seinem Festvortrag zur 600 Jahr Feier in Eibensbach: "Dem Dorf sei noch nie etwas erspart geblieben."

 

Auch in Zukunft?

 

Wollen wir das weiterführen und das "ehemalige Dorf Eibensbach" in seinem jetzt bereits rudimentären dörflichen Charakter weiter sterben lassen?

Natürlich ist es mit Kosten verbunden, wenn man das "rot" eingezeichnete Verbindungsstück von Straße erstellen würde. Der Schwerlastverkehr würde nicht mehr durch Eibensbach fahren.

Zum Nachdenken: Eibensbach und Stockheim haben ungefähr die gleiche Einwohnerzahl. Es sind sind beides Stadtteile. Warum ist die Grundversorgung in Stockheim eine andere?

                                                 

Anmerkung in eigener Sache:

Warum schreibt der "Nachtwaechter von Eibensbach" an dieser Stelle seine Gedanken zum ehemaligen Dorf Eibensbach und jetzigem Stadtteil von Güglingen auf? Er betrachtet es als die Aufgabe eines "Nachtwächters" auf Probleme hinzuweisen und wie man diese mit etwas gutem Willen auch abstellen könnte. Zwar nicht alles auf einmal, aber Stück um Stück. Und daran wird der "Nachtwächter von Eibensbach" auch in Zukunft arbeiten.

Die Umsetzung gelingt aber nur, wenn unsere Weltfirma auch etwas dafür tun will, denn ohne sie geht nichts in Eibensbach. Früher- als unsere Firma noch kleiner war - konnte man vor Ort, im Dorf, mit dem "Chef" sprechen, der dafür immer ein "offenes Ohr" hatte. Das geht heute nicht mehr. Ob der "Nachtwächter von Eibensbach" diese Lücke auf diesem Weg fülle n kann, bestimmen alle im ehemaligen Dorf Eibensbach.  

 

 

 

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