Integration von Mitbürgern aus anderen Kulturkreisen, mit deutscher Einbürgerungsurkunde, in Deutschland.

Gedanken des Nachtwächters

Stand: 13.10.2012 16:53:40

 

 

Sinn und Zweck einer Integration, so denkt der Nachtwaechter, ist es, dass die Einwanderer sagen: "Wir haben in Deutschland unsere Heimat und wollen da, auf der Basis des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland, leben."

Das ist, wenn verschiedene Kulturen aufeinander treffen, nicht einfach.

Für die Integration, so meint der Nachtwaechter, bedarf es das ehrliche aufeinander Zugehen. Und man muss die gemeinsame zukünftige Basis akzeptieren, nämlich, die von Deutschland, mit seinem Grundgesetz.

Deutschland ist das Einwanderungsland in das man sich integrieren will.

Zur Integration, denkt der Nachtwaechter, ist das Erlernen der deutschen Sprache ein muss! Denn die deutsche Sprache ist zukünftig die gemeinsame Kommunikationsbasis. Die deutsche Sprache zu erlernen, ist für den älteren Einwanderer nicht leicht, aber zu schaffen, glaubt der Nachtwaechter. Aufgeschlossen sollte man auch etwas über die Kultur seiner neuen Heimat, Deutschland, wissen. Natürlich ist jeder Einwanderer mit seinem Geburtsland eng verbunden und das ist auch richtig so, aber er sollte sich vorher klar darüber sein, meint der Nachtwaechter, dass er keine Enklave in Deutschland errichten kann um sich gleichzeitig über eine mangelnde Integration zu beschweren.

Möglichkeiten einer Integration, davon ist der Nachtwaechter überzeugt, sind z.B. die bestehenden örtlichen deutschen Vereine. Wenn man will, knüpft man da die ersten Kontakte. Man lernt auch hier etwas über die Kultur seiner neuen Heimat kennen. Diese Erfahrungen sind wichtig für die Verschmelzung der Kulturen in Deutschland und der nachfolgenden Generationen. Wichtig ist deshalb auch, dass man sich zweisprachig, außer der Muttersprache auch in deutscher Sprache unterhalten kann, glaubt der Nachtwaechter. Die Kinder der Einwanderungseltern haben dann, wenn zu hause auch Deutsch gesprochen wird, keine Sprachbarrieren im Kindergarten und in der Schule zu überwinden. Die Eltern der Einwanderungskinder können sich mit ihrer erlernten deutschen Sprache in die Gemeinschaft einbringen, diese mitgestalten, ihren Kindern bei den Schulaufgaben helfen usw. und somit die Basis für eine fruchtbare Integration legen. Davon ist der Nachtwaechter überzeugt.

Ein Einwanderer, so meint der Nachtwaechter, muss sich auf jeden Fall anders verhalten wie ein Gastarbeiter, denn der geht ja in relativ kurzer Zeit in sein Heimatland zurück. Gefällt es aber dem Gastarbeiter bei uns und er bleibt auf Dauer bei uns als Einwanderer, so denkt der Nachtwaechter, sollte sich der ehemalige Gastarbeiter integrieren; auch in der Verantwortung seiner Kinder gegenüber, die in Deutschland geboren werden. Die Erziehung dieser Kinder sollte auch der Kultur ihres Geburtslandes Deutschland angepasst werden. Das ist sicherlich manchmal schwierig für die Einwanderungsgeneration und ihren alten Familientraditionen die vielleicht damit gebrochen werden müssen, aber wichtig für die kommende Generation. Davon ist der Nachtwaechter überzeugt.

Es kann nicht angehen, sagt der Nachtwaechter, dass Einwanderer in der dritten Generation hier leben und der deutschen Sprache nicht so mächtig sind, dass sie in der Schule, im Unterricht, nicht folgen können. Da muss in der Vergangenheit etwas schief gelaufen sein.

Kultur ist die geistige und seelische Bildung des Menschen. Und es ist für die nachfolgende Generation der Einwanderer wichtig zu wissen, zu welchem Kulturkreis man jetzt gehört, meint der Nachtwaechter. Denn diese nachfolgende Generation betrachtet sich als in Deutschland geboren und aufgewachsen, mit der Religionszugehörigkeit von Vater und Mutter. Sie sind somit deutscher Jude, Moslem oder Christ.

Die unterschiedliche Religionszugehörigkeit aller Deutschen ist unverletzlich. Und das, so meint der Nachtwaechter, ist durch die Grundrechte, Artikel 3 und 4, unseres Grundgesetzes, des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland, geregelt.

Das sind die Leitgedanken des Nachtwaechters. Alle Einflussnahmen, von außerhalb Deutschland auf die Freiheit des Glaubens, des Gewissens und die Freiheit des religiösen und weltanschaulichen Bekenntnisses, der in Deutschland anerkannten Religionen, lehnt der Nachtwaechter entschieden ab.

 

Um über Probleme der Integration zu diskutieren, bedarf es vorher über einige Begriffe nachzudenken.

 

1. Was ist Integration?  ( Die Teil-Definition des Begriffes "Integration"  ist hier nur auf den Aufsatz bezogen )
 

Integration ist die Verschmelzung von Einzelpersonen und Gruppen zur mehr oder weniger einheitlichen Gesellschaft. Man kann auch sagen, die Vereinigung, Verbindung, Einordnung eines Teils in ein Ganzes.

 

2. Für was steht die Einbürgerungsurkunde?
 

Einbürgerung = Staatsangehörigkeit. Die Staatsangehörigkeit beinhaltet die Staatsbürgerschaft, das formale Bürgerrecht, das den Neu-Bürger mit seinem gewählten neuen Heimatstaat verbindet. Die Staatsbürgerschaft wird automatisch in Deutschland mit der Geburt erworben, wenn, seit 01.01.2000, ein Elternteil seit acht Jahren in Deutschland lebt und eine Aufenthaltsberechtigung besitzt. Die Staatsbürgerschaft kann auch durch Heirat oder Adoption erworben werden.

 

3. Was ist Kultur?  ( Die Teil-Definition des Begriffes "Kultur"  ist hier nur auf den Aufsatz bezogen )
 

Kultur ist die geistige und seelische Bildung. Unter Bildung versteht man die bewusste Formung der Kräfte des Menschen durch Aneignung kultureller Werte und ihrer Verarbeitung zu einer persönlichen Ganzheit. Bildung ist auch der durch diese Formung erreichte Zustand.

Die Kulturgeschichte ist der Verlauf der geistigen, kulturellen und sozialen Entwicklung der Menschheit und ihrer Erforschung.

Die Kulturphilosophie ist die Wissenschaft vom Wesen und Ziel der Kultur.

 

4. Was bedeutet Religion?
 

Religion ist ein System von Glaubensaussagen. Jede Religion enthält in irgendeiner Form zwei Grundmomente: Einmal die Begegnung mit der Wirklichkeit des Heiligen, der als persönliches Wesen, als Göttervielfalt, oder als nichtpersonale numinose ( Theol. "auf das göttliche bezogen" ) Größe erfahren und vorgestellt werden kann. Das zweite Grundmoment: Die Antwort des Menschen in Gestalt des Kultus, des Tanzes, des ethischen Handelns und des künstlerischen Ausdrucks. Die Religionswissenschaft ist die historische und systematische Wissenschaft von den geschichtlichen Religionen.

 

5. Welche große Religionen gibt es in Deutschland?
 

Die christliche Religion, die islamische Religion, die jüdische Religion.

Das Christentum ist eine auf dem Boden des Judentums entstandene Glaubensbewegung, die sich auf Jesus als Stifter beruft. Gemeinsamer Glaubensinhalt aller christlichen Kirchen ist die Dreieinigkeit und die Bibel mit Altem Testament  und Neuem Testament. Die Christen glauben an die Unsterblichkeit der Seele und an das Leben nach dem Tod. Das Christentum entstand im 1. Jahrhundert in Jerusalem.

Der Islam, ist die von dem Propheten Mohammed Anfang des 7.Jh.in Mekka gestiftete Religion, deren Anhänger sich Muslime oder Moslems nennen. Der Islam versteht sich als die Vollendung der jüdischen und christlichen Religion. Es gibt nur den allmächtigen Schöpfergott, Allah; Mohammed ist sein Prophet. Der Islam verlangt absolute Unterordnung unter den Willen Allahs.

Das Judentum, entwickelte sich aus einer einfachen Stammesreligion bis zur gegenwärtigen Form. Besondere Bedeutung kommt der Gestalt des Moses zu, der sowohl Empfänger göttlicher Offenbarung und Priester, als auch Führer und Gesetzgeber seines Volkes war. Das Judentum verehrt Jahwe als alleinigen Gott und Schöpfer und Lenker der Welt, dem der Mensch ohne Mittler gegenübersteht.

6. Definition der Gotteshäuser der größten Religionen in Deutschland.
 

Kirche:      Christliches Gotteshaus

Moschee:  Anlage mit gedecktem Raum für gemeinsame Gebete der islamischen Gemeinde.

Synagoge: Versammlungshaus der jüdischen Gemeinde für den Gottesdienst

 

 

Der Nachtwaechter glaubt, dass Sinn und Zweck einer Integration ist , dass die Menschen sagen: "Wir haben in Deutschland unsere Heimat und wollen da auf der Basis des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland leben." 

Kultur ist die geistige und seelische Bildung. Unter Bildung versteht der Nachtwaechter die bewusste Formung der Kräfte des Menschen durch Aneignung kultureller Werte und ihrer Verarbeitung zu einer persönlichen Ganzheit. Bildung ist auch der durch diese Formung erreichte Zustand.

Natürlich ist jeder Einwanderer mit seinem Geburtsland eng verbunden und das ist, so meint der Nachtwaechter, auch richtig so, aber der Einwanderer muss sich klar darüber sein, dass er keine Enklave in Deutschland errichten kann und sich dabei über mangelnde Integration beschwert.

Das Gegenteil von Integration ist die Segregation. Unter Segregation versteht man: Absonderung eines Personenkreises mit gleichen Merkmalen ( z.B. rassische, religiöse u. a. ) von der Gesellschaft.

 

Der Nachtwächter glaubt, dass es auf unserer Welt nur eine "göttliche Größe" gibt. Wie diese Größe personifiziert, und wie man diese nennt, ist, nach seiner Meinung, Glaubenssache.

 

Die Zeit der "Religionskriege und Errichtung von Gottesstaaten" muss endgültig vorbei sein. Anerkannte Religionen in Deutschland müssen das Ihre dazu betragen und "mittelalterliche" Vorstellungen durch Unterricht, mit in Deutschland ausgebildeten Religionslehrern, aufklären.

 

Ein bemerkenswerter Mann        

                                                                                                                                                                                                                Rücksprung