Fehlt es am Image des Güglinger Gemeinderates?

eine Glosse zur Verabschiedung und Neuverpflichtung des Güglinger Gemeinderates

Stand: 23.07.2014 09:00:04

 

  • "Nicht nur in literarischen Texten ist die Figur des Nachtwächters häufig mit der Rolle eines satirischen Kommentators auch des Regionalgeschehens verknüpft. Seine Außenseiterposition prädestiniert ihn geradezu dazu – ähnlich der Narrenfigur – als Mahner der Wahrheit aufzutreten, der Gesellschaft einen Spiegel vorzuhalten und auf diese Weise die Obrigkeit und die herrschenden Systeme zu kritisieren. Mit der Figur wird somit eine Umdeutung der eigentlichen Tätigkeit dieses Berufsstandes vollzogen: Der, der eigentlich für Ruhe und Ordnung sorgen soll, wird zum Aufrührer und Unruhestifter." So ist der "Nachtwächter von Eibensbach" einzuordnen. Er denkt und handelt nach Folgendem: Welche Formen kollektiver Interessenvertretung sind unter den Bedingungen entgrenzter und subjektivierter Herrschaft denkbar?

 

Alle waren sie am 22. Juli 2014 um 19 Uhr in die Herzogskelter gekommen, die Vertreter der Kirchen, der Schulen, der Vereine, frühere Gemeinderäte, Güglinger Bürger und .... um Ihre Verbundenheit und ihren Respekt vor der Arbeit des Gemeinderates durch ihre Anwesenheit zu bekunden.

 

 

Wo waren aber die Vertreter der "Güglinger Weltmarktführer" an diesem Abend ?

 

 

Sie hatten sicherlich etwas besseres zu tun, oder?

 

Liegt dies am momentanen Image des Güglinger Gemeinderates? Liegt es am Zeitgeist? Oder bestimmt man zukünftige Entwicklungen, wie Infrastruktur, Flächenverbrauch, soziale Eingliederung EU Arbeitskräfte,  in der heimischen Gemeinde über die Köpfe des Gemeinderates hinweg - man braucht den Gemeinderat somit nicht mehr?

 

Der "Nachtwächter von Eibensbach" ist der Meinung: Es lohnt sich, einmal darüber nachzudenken.

 

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